Chronologie & News

Update Juli 2021:

Robur-Bus des RBB berichtet über den geplanten Funkmastbau in Petersdorf  (31.07.)

Hier der Trailer zur Thema:

https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/20210728_1930/teaser-robur-widerstand-funkmast-petersdorf.html

 

Haupt-Bericht:

https://www.ardmediathek.de/video/brandenburg-aktuell/widerstand-gegen-funkmast/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvYnJhbmRlbmJ1cmdha3R1ZWxsLzIwMjEtMDctMzFUMTk6MzA6MDBfMzhjZDg5MTMtZDEzMy00ZjZlLWEyYTQtMDkxZTBmM2ZiOTc2L1BldGVyc2RvcmYtV2lkZXJzdGFuZC1nZWdlbi1GdW5rbWFzdC1Sb2J1cg/#

 

Landkreis sagt: verwendetes Umwelt-Gutachten (EAP) ist fragwürdig (05.07.)

Der Landkreis gibt im offiziellen Widerspruchsbescheid vom 05.07.2021 von Herrn Schley mittlerweile selbst zu, dass das im Baugenehmigungsverfahren verwendete Umweltgutachten (Eingriffs- und Ausgleichsplan) fragwürdig ist.

In Nicht-Behördensprache übersetzt schreibt der Landkreis: das verwendete Gutachten ist unbrauchbar, aber wenn man ein richtiges Gutachten erstellen würde, käme es sicher zum selben Ergebnis.

Diese Schlussfolgerung – werte Landrätin – ist reine Spekulation. Die notwendige Sorgfalt im Baugenehmigungsverfahren wurde NICHT gewährleistet. Es zeigt sich immer mehr, dass das gesamte Baugenehmigungsverfahren in die Kategorie „Pleiten, Pech und Pannen“ fällt. Es ist an der Zeit, die Baugenehmigung zurückzuziehen.

Bürgerfest am 03.07:

Am Samstag, den 03.07. feierten wir unser Bürgerfest unter dem Motto „Darf die Telekom alles? Wider Mensch, Natur, Erholung und Vernunft“.

Gemeinsam mit vielen Mitstreitern verbrachten wir schöne Stunden und setzten uns gleichzeitig für unsere Sache ein.

Besonders beeindruckend war der Moment, als Heliums-Ballons auf eine Höhe von 41,3m hochgelassen wurden (auf dem Bild sind sie erst auf halber Höhe) und man sich einen Eindruck verschaffen konnte, wie bedrückend es ist, wenn man unter einem 40m hohen Konstrukt quasi hindurchläuft.

Artikel im Nordkurier vom 02.07:

Am 02.07. beschäftige sich der Nordkurier mit der Thematik Funkmast Milmersdorf und veröffentlichte folgenden Artikel:

Bemerkenswert ist unter anderem die Argumentation der Telekom, dass „in Schutzgebieten Flächen nur mit minimalstem Eingriff in den Naturhaushalt genutzt werden dürfen“. Denn genau dies ist laut Einschätzung des NABU bei dem von der Telekom präferiertem Standort nicht gegeben, daher empfiehlt der NABU den Alternativstandort ausdrücklich. Soviel zu den Aussagen der Telekom…

Leserbriefe können gern an den Nordkurier an leserbriefe@nordkurier-mediengruppe.de bzw. s.werner@nordkurier.de an gesendet werden. 

 

Update Februar 2021:

Aktueller Sachstand – Ergebnisse des Runden Tisches vom 06.10.2020:

#1.  Telekom/DFMG bricht einvernehmliche Lösungsfindung des Runden Tisches vom 06.10.20 mit Anwohnern, Gemeinde- und Landkreisverwaltung sowie NABU zu Alternativgrundstücken ab und verhöhnt Anwohner-Bürgerinitiative (BI) als „Liebhaberei Einzelner“.

#2. Telekom/DFMG vereinbart mit Bürgerinitiative Ruhephase („Waffenstillstand“) zur Planung von Alternativen, nutzt diese dann jedoch arglistig zur weiteren Schaffung von Tatsachen (u.a. zur weiteren Bauplanung des bisherigen Anwohner widersprechenden Standortes) und besteht ggü. dem Bauamt auf weitere Bearbeitung des Bauantrages.

#3. Telekom/DFMG erhält Baugenehmigung am strittigen Standort

#4. Vielzählige Nachbar-Widersprüche von betroffenen Anwohnern sind bereits beim Bauamt eingelegt worden und mehrere RA-Kanzleien erarbeiten derzeit die ersten Klagen betroffener BI-Mitglieder/Anwohner.

#5. Die BI plant medienwirksame Aktionen gegen den Funkturm am Lübbesee, um die Telekom/DFMG zur Aufgabe am geplanten Standort und Ausweichen auf nicht so sensible Alternativgrundstücke überzeugen – technisch machbare Alternativen sind auf jeden Fall vorhanden, wie die Telekom beim Runden Tisch zugeben musste.

Gemeindevertretung, Landkreisverwaltung sowie NABU sprechen sich für die Bürger und für die Alternativstandorte aus.

Weitere Unterstützer, Ideen und Anregungen sind willkommen.

Petition

Im Dezember letzten Jahres wurden auf dem Grundstück unserer Bungalowgemeinschaft plötzlich Fällarbeiten vorgenommen. Bei einer Anfrage bei der Gemeinde nach der Ursache erfuhren wir, dass direkt neben unserer Bungalowgemeinschaft Kieferngrund der Bau eines 40m hohen Mobilfunkmastes geplant ist.

Wir – die über 200 Familien der Bungalowgemeinschaften Kieferngrund, Kleiner Eichwerder und Großer Eichwerder – sind entsetzt über dieses Vorhaben.

Denn diese Gegend und insbesondere der geplante Standort sind nicht nur ein herrliches Fleckchen unberührter Natur und nicht nur Teil des UNESCO Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, der Standort liegt zusätzlich auch im Flora-Fauna-Habitat Lübbesee und ist damit auch Teil des europaweit bedeutenden Natura2000-Netzwerkes.

Entsprechend der Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union 92/43/EWG zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) besteht deren Hauptziel darin, die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu fördern, wobei jedoch die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und regionalen Anforderungen berücksichtigt werden sollen.

Wir als Anwohner sind nicht gegen eine Mobilfunkversorgung – im Gegenteil. Dennoch sind wir gegen dieses Vorhaben.

Die Gemeinde Milmersdorf hat auf den massiven Bürgereinspruch bereits reagiert und am 16.12.2019 festgelegt, dass Alternativen für den Standort des Mobilfunkmasts geprüft werden sollen und dass bis dahin der Vorgang ruhen soll. Die Anwohner haben bereits Alternativvorschläge eingebracht. Dennoch wird bisher an den Plänen festgehalten.

Kein Funkmast am sensiblen Ufer- und Badebereich am Lübbesee – Anwohner wehren sich weiter!!!!